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Taschenbuch zur Philosophie des Lebens, des Umganges und des Lebensgenusses : zur Bildung der Menschheit, vorzüglich aber der reifern Jugend beyder Geschlechter
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Beyspiele siehe wie Münzsorten an,die du mit Nutzen einsammeln und umwech-seln kannst, die aber. so wie sie sind, indeinem Lande nicht gelten.

Von deinem Freunde- erwarte Alles,von deinem Gönner Wenig, und von An-dern Nichts.

Fordre keinem mehr Liebe ab, als duihm gibst, und du wirst wenigstens treueSeelen finden, wenn auch keinen Freund.

Die leisen heimlichen Träume der Phan-tasie machen das Herz schwächer als die wil-deste Begierde und die heftigste Leidenschaft.Diese erschüttern das Herz, ohne es zu schwä-chen; aber die Phantasie wiegt es in einewollüstige entnervende Bebung, nimmt ihmheimlich alle Waffen, und überliefert es,wie ein gebundenes Opferthier, dem Ver-gehen.

Eine Empfehlung zst demjenigen, demman sie zugesteht, eine Art von Bürgschaft,welcher Ehre zu machen uns bas Gewissenverpflichtet, üft aber ist die Empfehlung