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Nimm di« Ding« so wie sie sind, nichtwie fle wohl seyn könnten. Unterwirf dichda den Umständen, wo du doch nichts ge-gen sie ausrichten kannst. Gleicht nicht dasLeben einer Schifffahrt, wo der Steuer-mann sich gefallen lassen muß, seinen Laufnach Wind und Wetter einzurichten, wo erkeinen Augenblick sicher ist, nicht durch wil-de Stürme aufgehalten, oder seitwärts undauf Sandbänke „getrieben zu werden? Ermuß unfrcywillig den Abweichungen nachge-bcn. — In der sittlichenWelt geht es nichtimmer, wie in der materiellen in einer ge-raden Linie fort. Selten gelangt man an-ders als durch viele Krümmungen und Wen-dungen zu einem guten Zwecke. Man mußalso den Umständen nachgeben. Nimm alsodeinen Winkel, wie er ist, gerade oder schief,dunkel oder Helle, eng oder räumlich, undschmiege dich so gut darein, als du nur im-mer kannst. Klügeres kannst du in der ge-wöhnlichen Welt nichts thun.
Blicke nur auf solche unter deinen Ne-benmenschen hin, die geringer, dürftiger undunglücklicher sind, als du; vergleiche dich