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Träume nicht tvillkührlkche Glückselig--keiten, die sich vielleicht in Plagen verhan-delten, wenn sie dir zugcstanden würden.Lege dich unbesorgt in die Arme der Vorsicht.Laß dir das Schicksal, welches dir Gortbestimmt hat, willkommen seyn. Wisse,daß Tugend nichts anders ist, als ein ta-pfrer, unermüdeter und grvßmüthiger Streitmit dem unedlen und sterblichen Theil unse-rer selbst. Nur dem, der bis ans Endeaushält, nur dem Ueberwinder wird dieKrone zuerkannt.
Glücklich ist, wer bas gegenwärtigeSchicksal weislich duldet, und das künftigedem Himmel überläßt.
Willst du froh und zufrieden leben, sorichte deine Aufmerksamkeit mehr auf das,was du hast, als auf das , was dir man-gelt. Verweile bey demjenigen, was dirden meisten Vorthetl und das größte Vergnü-gen gewährt, und sage dir öfters: wie sebrwürde ich diese Sache vermissen, wenn siemir nicht zü Thcil geworden wäre?