naive Unschuld öffnet/ und ihm wider Wil»len das Geständniß ablockt.
Durch Schönheit und Anmuth flößtman Liebe, durch Tugend allein nur Ach.tung und Ehrsucht ein.
Ein weibliches Her;, daß sich zu leichtdurch die Pfeile des Amors verwunden läßt,wird auch gemeiniglich sehr geschwind wie.der heil, und wer es erobert, hat in ei.nem großen Garne ein kleines Nichts ge-fangen.
Eine gute Gattin ist ein gutes Erb-theil, und nichts ist von so großem Werth,als ein wohlunterrichteter Geist.
Wer eine Zänkerin so sehr verachtet,daß er sich nicht einmahl in einen Wort-wechsel mit ihr einläßt, behandelt sie ärger,als prügelte er sie.
Die Ehe sollte als der fcyerlichste Bundbeständiger Freundschaft betrachtet werden,als ein Verhällniß, aus welchem Arglistund Verheimlichung auf immer verbannt