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chrlichen Schmeichlern fehlen wird, und weilfür ein junges reißendes Frauenzimmer ei»der Welt nichts verführerischer ist, als
Schwäche.
iZ. Ueber Putz, Pracht und Mode.
^willst du dich verschönern, so fange vondeiner Seele an; dann bist du ungeputzt amschönsten. Eine gewisse Nachläßigkeit ist
der wahre Schmuck der Schönheit und keinReitz ist größer als derjenige, welchen dieSittsamkeit und Bescheidenheit über ein
schönes Gesicht verbreiten. Ohne sie wirdSchönheit zur Verführung und Reitz zurFrechheit. _
Die Kleidertracht verändert sich, aberman kann nicht sagen, daß sich die Formder Körper auch verändere. Feinheit oder
Grobheit, Gelehrsamkeit oder Unwissenheit,-as Mehr oder Weniger einer gewissen Of-fenheit, der ernsthafte oder scherzhafte Ton,Ließ alles gehört zum Äußern des Menschenund verändert sich, aber daS Herz bleibtimmer dasselbe und im Herzen liegt dasWesen des Menschen.