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seines Unglücks, sondern wegen der Schwä-che feines Gemüthes zu bedauern?
Es ist Schwachheit, sich über einenVerlust nicht fassen zu können; denn ist erunersetzlich, so befiehlt uns die Vernunft,ihn standhaft zu ertragen, und kann er wie-der ersetzt werden, wozu dann das Grämen?
Ein gutes Gewissen ist der Seele, wasGesundheit dem Körper ist; es erhält einebeständige Ruhe und Heiterkeit in uns, undüberwiegt weit alle Leiden und Unglücks-fälle , die uns möglicher Weise befalle»können.
Die Betrachtung dessen, was wir ver-loren haben, muß uns nothwendig einigenSchmerz verursachen; aber wenn wir beden-ken , wie wenig wir das, was uns übriggeblieben, verdienen, so wird unser Mur-ren sich in Dankbarkeit verwandeln.
Ermattung im Unglücke halte nicht fürStandhaftigkeit. Diese muß es so dulden,daß sie es auch ins Auge faßt. Kleinmü-