Erfahrung durch Wahrnehmung geschöpftwerden; jedoch widerspricht die Ableugnungaller unmittelbaren Erkcnntniß aus Anschau,ung dem Selbstbcwußtseyn. Also kann we-nigstens nicht alles Erkennen durch Denkengeschehen. Und doch ist Crkenntniß ohneDenken unmöglich. Wenn nämlich Erkennt-niß über die Wahrnehmung des einzelnen Ge-genstandes hinaus reicht, und sein Wesenund seine Verhältnisse umfaßt, so kann derwichtige Antheil des Denkens am Erkennenkeinem Zweifel unterworfen seyn; und wererkennen will, muß denken, oder einen Be«griff des Gegenstandes bilden. Darum hatauch Plato Recht zu sagen, daß allein imVerstände Erkcnntniß entspringe, wenn ergleich den sinnlichen Ursprung der Materia-lien zur Erkcnntniß nicht ableugnet. UndLeibnitz hat nicht minder Recht, die Klarheitdes Bewußtseyns von erkannten Gegenstän«den nicht dem Auffajfirngsvermögen, sonderndem reflectirenden Verstände zuzueignen. Al«
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Ueber den Gegenstand und den Umfang der Logik : eine Untersuchung
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