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Fürstin. Die Kosten des ganzen Hofhaltes?
v. Spangenberg. Ganz abgerechnet das Vergnügen,das mein gnädigster Fürst und Hochdero Gemahlin andiesem regen Treiben genießen würden.
Fürstin. Also eine Spielbank. — Sie spielen wohlgern, Herr Kammerherr?
v. Spangenberg- Ich kann nicht leugnen, daß ichdieser noble xasmon mit einer gewissen Schwärmerei er-geben bin.
Fürstin (mit nimm Blick aus das Kösserchm). Ich auchHerr Kammerherr, — aber ich glaube, daß sich unsereSpiele nicht sehr ähnlich sind.
v Spangenberg. Durchlaucht ziehen vielleicht dastrents 6t gnnrnntö dem Pharao vor.
Fürstin. Nun — lassen wir das auf sich beruhen— aber warum theilen Sie Ihr Project nicht demFürsten mit?
V. Spangenberg. Ja, meine Fürstin, Sr. Durchlauchthaben, wenn ich mich so ausdrücken darf, ein gewissesVorurtheil gegen das Spiel — Sie geruhen zu behaupten,daß das Sittlichkeitsgefühl des Volkes dadurch beeinträch-tigt würde.
Fürstin. Und Sie theilen nicht dieses Vorurtheil?
v. Spangenberg. O, Durchlaucht — gute Sitte istfeine Sitte — und wo fände man feinere Sitte als beider eleganten Welt?
Fürstin. Nun, — wir wollen die Sache in Er-wägung ziehen — (Aufstchmd) Aber jetzt (auf das Kösserchmzeigend) muß ich mich mit meinen Privat-Angelegenheitenbefassen.
3. Scene.
Die Vorigen. Der Hofmarschall.
Hofmarschall. Erlauben Jhro Durchlaucht, daß ichHöchstdenselben meinen unterthänigsten Respect zu Füßen lege.
Lberhofm. (ni v. Spangmbcrg). Jetzt fein aufgepaßt,mon obor, der Hofmarschall kommt gewiß auch mit einemFinanz-Project.