Duett.
Fatme.
O, nimm mich mit — laß ab von der.
Dann zieh' ich mit Dir übers Meer.
Rezia.
Zieh' übers Meer mit mir allein.
Dann, Fremdling, bin ich Dein, ganz Dein!
Fatme.
Ein Mann, ein Weib, das ist das Best',
Zu Dreien giebt's Krakehl im Nest.
Rezia.
Laß Fatme hier, o Fremdling Du,
Mit ihr allein hat Ali Ruh.
Fatme.
Die platzt bei jedem neuen Kleid,
Das Du mir schenkst, vor blassem Neid.
Rezia.
Die gönnt mir keinerlei Genuß,
Wird blaß vor Neid bei jedem Kuß.
Fatme.
Laß die zum Trost an Ali's Seit',
Sonst stirbt er noch vor Gram und Leid.
Rezia.
Laß diese hier — schau sie nur an.
Sie taugt nur für 'nen Muselmann.
(Die Beiden haben ihn während des Duetts bis zum Fensterzurückgedrängt.)
Weinreisender.
Jetzt bin ich ganz in Ali's Fall,
Ich Hab' die Wahl und Hab' die Qual,
Wie's in der Fabel mit dem Heu,
Ein Esel zwischen Bündeln zwei.