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») Aus fehlerhafter physischer Lebensweise, z. B.durch zu häufigen Genuß von Gewürzen und geistigen Geträn-ken, oder durch zu weichliche Lebensweise, auch durch zu vie-les Wachen rc.
k>) Durch zu starke geistige Anstrengung.
c) Durch allzu heftige Affecte und Leidenschaften.
2m zweyten Fall entstehen die Nervenübel durch die Ein-wirkungen der Außenwelt; z. B. durch ungesunde Luft, durcheine im Körper sich allmählig sammelnde Schärfe u. dgl.
§. 5 .
Das Bewußtseyn.
So lange der Mensch Vorstellungen, Gefühle und Be-gierden hat, hat er auch Bewußtseyn von sich selbst undvon den Dingen, die außer ihm im Raume sind. So wie nurDinge durch die äußern Sinne wahrgenommen werden, sowird der Zustand unsers eigenen Jchs durch den inncrnSinn wahrgenommen.
Der Mensch besitzt die Fähigkeit, die in der Zeit auseinander folgenden Veränderungen seines Seelenzustandes, dieabwechselnden Gefühle rc. sich vorzustellen. Wenn diese Vor-stellung zugleich mit einer deutlichen Unterscheidung unsers den-kenden Jchs von andern Dingen verbunden ist, so ist es dasSelbstbewußtseyn. Dieses Unterscheiden ist nicht dieSache der Sinnlichkeit, sondern des Verstandes, welcher überdas denkende Subject selbst resiectirt.
§. 6 .
Die äußeren Sinne. Grade ihrer Vollkom-menheit und Unvollkommenheit.
Durch die Sinnesorgane erhalten wir die Empfin-dungen *) und Vorstellungen von den Gegenständender Außenwelt.
*) Empfindung (sinnliche) ist die Wahrnehmung derjenigen
Veränderungen, welche durch den Eindruck äußerer Gegen-