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ciren, oder ergänzen, oder erweitern, oder auch denselben ver-schönern.
Durch die Vorsetzung eines Artikels kann das Beywortzum Hauptworte werden, z. B. das Gute. Ist das Beywortmit dem Hauptworte unmittelbar verbunden, so wird es decli-nirt, wie z. B. der Helle Tag; außerdem nicht, z. B. derTag ist hell.
Da die Beywörter Eigenschaften bezeichnen, diese aberGrade haben, so folgt, daß die Beywörter einer Steigerungfähig werden, sobald sie bey einem Gegenstände, vergleichungs-weise mit andern, einen höhern oder geringern Grad irgendeiner Eigenschaft bezeichnen, nähmlich durch den Compara-t iv. Wird aber diese Eigenschaft einem Subjecte oder Haupt-worte in einem solchen Grade beygelegt, daß alle andern Ge-genstände derselben Gattung in der Vergleichung hinter jenemzurück bleiben, so steht das Beywort im Superlativ.
In der griechischen und lateinischen Sprache hat das Bey-wort ganz die Form des Hauptwortes, so daß beyde sich inEndung, Zahl und Geschlecht vollkommen gleichen, und im-mer als mit einander innig verbunden erscheinen.
§. ii.
Das Zeitwort (Verbum).
Das Zeitwort ist unter allen Redetheilen der künst-lichste und zusammengesetzteste, indem es nicht nur eine Eigen-schaft beylegt, sondern zugleich die Art und Zeit der Bele-gung bestimmt, und auch die beylegende Person angibt; z. B.die Blume riecht, das ist, sie ist riechend, oder hat Geruch.
Es sind hier die verschiedenen Arten der Zeitwörter, dienioäi und tempora derselben zu erklären.
Arten der Zeitwörter sind:
Verbum 8ub5tanüvum und Verbum ackjectivum. Esgibt nur ein Verbum substantivum: das Zeitwort seyn(in anderer Hinsicht auch ein Hülfszeitwort), welches den rei-