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1 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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ciren, oder ergänzen, oder erweitern, oder auch denselben ver-schönern.

Durch die Vorsetzung eines Artikels kann das Beywortzum Hauptworte werden, z. B. das Gute. Ist das Beywortmit dem Hauptworte unmittelbar verbunden, so wird es decli-nirt, wie z. B. der Helle Tag; außerdem nicht, z. B. derTag ist hell.

Da die Beywörter Eigenschaften bezeichnen, diese aberGrade haben, so folgt, daß die Beywörter einer Steigerungfähig werden, sobald sie bey einem Gegenstände, vergleichungs-weise mit andern, einen höhern oder geringern Grad irgendeiner Eigenschaft bezeichnen, nähmlich durch den Compara-t iv. Wird aber diese Eigenschaft einem Subjecte oder Haupt-worte in einem solchen Grade beygelegt, daß alle andern Ge-genstände derselben Gattung in der Vergleichung hinter jenemzurück bleiben, so steht das Beywort im Superlativ.

In der griechischen und lateinischen Sprache hat das Bey-wort ganz die Form des Hauptwortes, so daß beyde sich inEndung, Zahl und Geschlecht vollkommen gleichen, und im-mer als mit einander innig verbunden erscheinen.

§. ii.

Das Zeitwort (Verbum).

Das Zeitwort ist unter allen Redetheilen der künst-lichste und zusammengesetzteste, indem es nicht nur eine Eigen-schaft beylegt, sondern zugleich die Art und Zeit der Bele-gung bestimmt, und auch die beylegende Person angibt; z. B.die Blume riecht, das ist, sie ist riechend, oder hat Geruch.

Es sind hier die verschiedenen Arten der Zeitwörter, dienioäi und tempora derselben zu erklären.

Arten der Zeitwörter sind:

Verbum 8ub5tanüvum und Verbum ackjectivum. Esgibt nur ein Verbum substantivum: das Zeitwort seyn(in anderer Hinsicht auch ein Hülfszeitwort), welches den rei-