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der Neuzeit, — ausgestattet mit den herrlichsten Möbeln,Teppichen und Kunstgemälden. Mein Hausstand ist reichbestellt, ich befehle drei stattlichen Dienstmädchen und einemschottischen Schäferhund, ich speise schon zum MorgenteeZuckerbrötchen und krage fast ausschließlich Lackstiefel.Was noch? Ich mache Triumphreisen. Ich besuche dieStädte, eingeladen von schöngeistigen Gesellschaften, icherscheine im Frack, und die Leute klatschen in die Hände,wenn ich nur auftrete. Ich war auch in meiner Vater-stadt. Der große Kasino-Saal war ausverkanst, manüberreichte mir einen Lorbeerkranz, und meine Mitbürgerapplaudierten. Überall nennt man ineinen Namen nurmit hochgezogenen Brauen, Leutnants und junge Damenbitten mich in den ehrerbietigsten Worten um mein Auto-gramm, und wenn ich morgen einen Orden bekomme, sowerde ich keine Miene verziehen.
Und wieso das alles? Wodurch? Wofür? Ich habemich nicht geändert, nicht gebessert. Ich habe nur immerfortgefahrcn, zu treiben, was ich schon als UltimuS trieb,nämlich zu träumen, Dichterbücher zu lesen und selbst der-gleichen herzustellen. Dafür sitze ich nun in der Herrlich-keit. Aber ist das der folgerichtige Lohn meines Wandels?Sähen die Wächter meiner Jugend mich in meiner Pracht,sie müßten irre werden an allem, woran sie geglaubt.
Diejenigen, die meine Schriften durchbläkterk haben,werden sich erinnern, daß ich der Lebensform des Künstlers,des Dichters stets mit dem äußersten Mißtrauen gegenüber-stand. In der Tat wird mein Erstaunen über die Ehren,welche die Gesellschaft dieser Spezies erweist, niemals enden.Ich weiß, was ein Dichter ist, denn bestätigtermaßen binich selber einer. Ein Dichter ist, kurz gesagt, ein aus allen