— zog —
— wie gesund wärest du erst bei lauter Püree, Haschee undBouillon mit eingesprudeltem Eidotter!" — wurde dermenschliche Ernährungsapparat unfehlbar von den Zähnenbis zum Mastdarm an Jnaktivitätsatrophie zugrundegehen. Und was nun gar die Laxantien betrisst, für dieer schwärmte, so ist ja noch das mildeste davon für gewisseNaturen — und gerade für viele „langsame" — ganzeinfach Gift. . . Kurzum, der Geist der Medizin ist nicht soleicht zu fassen.
Man hat in solchen Anfechtbarkeiten, artistischen wiehygienischen, am Ende nicht mehr als eine primitiv intellek-tuelle Zeichensprache für Wahreres und Geistigeres zu sehen:die Semiotik seiner menschlichen Znkünftigkeit und Führer-schaft, jenes Gegenteils von Dekadenz, das er auch war,und das sich so rein und glücklich mit den Mürbheiten undSüßigkeiten seines Wesens, seinem alten Kulturerbe ver-band. Dieser Fortgeschrittenste war ein Sohn der Stadt,die allem politischen Freimaurertum von jeher als Hochburgder Beharrung galt, ein echter Sohn des historischen Staats-gebildes, dessen Zerstörung von eben jenem Freimaurertum„zum Heile der Menschheit", um deö demokratischen Natio-nalismus willen, betrieben und erreicht wurde. Er hatÖsterreich geliebt, hat im Kriege, zu einer Zeit also, wo essich für einen Künstlermenschen nicht um irgendein System,sondern um Tieferes, Eigentlicheres handelte, mit seinemHerzen, seinem wunderlich eindringenden Work dafür Par-tei genommen, hat in feiner Wut dem Tenente d'Annunzio,heutigem Präsidenten von Fiume, brühheiße Ölklistiere ver-ordnet, wenn ich mich recht erinnere, hat gefühlt wie Hof-mannsthal, der „Gott erhalte" sang, und wie fast alleGeistigen seines Landes, — sehr zum Unterschied von den