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Die „Vibliotlleca rnrmäi", die sich vorderhand ans siebenBänden zusammensetzk, während von der „Pandora" schonvierzig vorliegen, hat solennes Format und gediegene Aus-stattung: Baudelaires „Wsurs än lVIal", eine russische Antho-logie, Kleists Erzählungen, die „Trais llramss" von Müssetstellen sich in noblen hellbraunen Pappbänden mit perga-menkgesäumtem Rücken und goldener» Signet aus demDeckel dar und kosten pro Band 2L Mk., wag sich in denWerten der nördlichen und westlichen Länder sehr mildeausnimmt. Für das Auslandsgeschäft kommt diese kost-spieligere Sammlung vielleicht sogar mehr in Betracht alsdie billige. Die Pandora-Bändchen, so schmuck sie sind,werden im Wettstreit mit den wohlseilen Editionen desAuslandes möglicherweise keinen leichten Stand haben.Daß aber zum Beispiel eine so noble Ausgabe der „Wsursrlu iVIal" heute in Frankreich für 12 Fr. zu haben seinsollte, ist unwahrscheinlich.
Desto willkommener wird die Pandora-Bücherei demJnlandmarkte sein, denn das Bedürfnis nach erschwing-lichen Originalausgaben der Weltliteratur ist ohne Zweifelgroß in Deutschland, und was im besonderen die russischenBände betrifft — ich entziffere die Namen Turgenjew undDostojewskis —, so werden sie schon aus dem Grunde ihrPublikum haben, weil, wenn ich nicht falsch unterrichtetbin, heute gut und gern eine halbe Million Russen bei unsleben. Zuletzt wäre es nicht schlecht, wenn eine deutscheFirma den acht oder zehn russischen Verlagsanstalten, diesich nachgerade im Reiche aufgetan, ein wenig den Windaus den Segeln nähme.
Einige deutsche Nummern der Pandora-Reihe wurdengenannt. Um ein Bild von dem bunten Reichtum zu geben,