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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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Der alte Fontane

8iu »euer Baud ovu Briefen Theodor Fontanes ist er-schienen, etwas ganz Entzückendes. Wir haben nundie beiden Bände der Familienbriefe und zwei mit Briefenau feine Freunde. Sind noch mehr da? Man soll sieherausgeben! Und zwar meine ich namentlich solche Äuße-rungen, die aus späten Tagen stammen, Briefe des altenFontaue; denn die des mittleren und jungen sind im Ver-gleich damit unbeträchllich. Scheint es nicht, daß er alt,sehr alt werden mußte, um ganz er selbst zu werden? Wiees geborene Jünglinge gibt, die sich früh erfüllen und nichtreifen, geschweige denn altern, ohne sich selbst zu überleben,so gibt es offenbar Naturen, denen das Greisenalter daseinzig geinäße ist, klassische Greise, sozusagen, berufen, dieidealen Vorzüge dieser Lebenssiuse, als Milde, Güte, Ge-rechtigkeit, Humor und verschlagene Weisheit, kurz, jenehöhere Wiederkehr kindlicher Ungebundenheit und Unschuld,der Menschheit aufs vollkommenste vor Augen zu führen.Zu diesen gehörte er; und es sieht aus, als habe er dasgewußt und es eilig gehabt, alt zu werden, um recht langeall zu sein. lÜLti, mit siebenunddreißig Jahren, schreibter au seine Frau:Daran, daß ich ausange, au Musik