das dreimalige Klingelzeichen, das alles machte Herz-klopfen. Und man faß, man sah. . . Verworrene Bilderkehren zurück: Szene, Symmetrie; eine Mitteltür. EinArmstuhl rechts, einer links. Ein Bedienter rechts, einerlinks. Jemand reißt von außen die Mitteltür auf, flecktzuerst den Kopf hindurch, kommt herein und klappt mitbeiden Händen die Flügel hinter sich zu, wie man nie imLeben eine Tür hinter sich zuklappt. . . . Erregter Auftritt,Lusifpielkatasirophe. Ein eleganter, kurzlockiger Jüngling,der im Zorn einen Stuhl gegen feinen Widerfacher erhebt...Bediente fallen ihm in den Arm . . . Aschenputtel und dieTauben an Drähten! König Kakadu, ein Komiker mitrotem Gesicht und goldener Krone. Eine verkleidete Dame,namens Syfax, Diener der Fee, in grünen Trikots, klatschtin die Hände und bewirkt so den unglaublichsten Zauber...Ballett, Feenglanz . . . rosa Beine, ideale Beine, makel-los, himmlisch, trippeln, schwirren, federn nach vorn . . .Die Galoschen des Glücks . . . Die Versenkung! Jemandsagt im Ärger: „Ich wollt', ich wär wo der Pfefferwächst!", versinkt und steigt wieder auf in tropischer Land-schaft, umtanzt von Wilden, wird fast gefressen . . .Draußen vorm Saal war ein Ladentisch mit Kuchen,Schaumhügeln mit roter Süßigkeit ans dem Grunde.Man vergrub die Lippen im Schaum. Bunte Lampenglühten. Und der Garten war voller Leut' . . .
Welcher Rausch! Welche Entgleistheik der Seele! Warsie ästhetischen Wesens? Ein erstes Schönheitserlebnis?Ich weiß es nicht. Das Ästhetische beginnt ja recht früh,recht tief. Waö darf man so nennen, was noch nicht? —Schule und Haus lagen grau dahinten. Man wandeltein der Neuheit, im Abenteuer, in der zügellosen Welt. Man