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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
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Zehntausend Gulden noch in uns'rem Buch

Die würde er sich dann ganz sicher schenken.

cLin Bürger.

So laßt uns schreien doch, wie's uns gefällt;

Wenn schon, denn schon es kostet ja kein Geld.

cMürgermeijler.

Kein Geld? Viel mehr, als ihr, Dummköpfe, denkt;Denn, wenn ihr in der Luft die Hüte schwenktUnd brüllt, wie wenn vom Teufel ihr besessen,

Glaubt er euch von Begeist'rung angefressen

Und dann wird 's Weit're allsogleich besorgt,

Und unsre Stadt auf's Neue angeborgt.

^Bürger.

Wie sollen wir's denn machen? macht's uns vorDort kommt der Zug bald ist er hier am Thor!

-Iöürgermeister.

Ihr sollt den Enthusiasmus moderiren

Ruft nicht zu laut und ruft auch nicht zu leise,Erweist Ehrfurcht dem Kaiser nach Gebühren,

Doch thut's in nüchtern bürgerlicher WeiseUnd nach demHoch", ihr Rathsherrn, tretet für,

Ich reich' sodann ihm Augsburgs Schlüssel ihrReicht Brod und Salz ihm und den Ehrentrunk

's ist eine unsrer alten Reichsstadtsitten

Und mir so recht wie aus dem Herz geschnitten;

Denn Brod und Salz und Wein gibts hier genungEs kostet, so zu sagen, keinen Stüber.

-Lrsler c^Lathsherr (inch-ny.

Dem Kaiser war' wohl 'n baares Sümmchen lieber.

^Nürgermeisier (r» den weißgekleideten Jungfrauen).

Und wenn ihr vor der Kaiserin euch verbeugt -Nicht allzuviel des Baselemanes zeigt .

Nicht so wippsterzig nicht so affectirtUnd keine Blicke rechts und links geschmissenNach jenem Rittervolk, das danach giert