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Graf von Gleichen : dramatisches Rittermährchen in vier Aufzügen
Entstehung
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Es schwamm so lieblich sich auf glatter See,

Zwei Wasserfeen kos'ten mit dem Ritter,

Da schnellt das Meer zwei Ungeheu'r zur Höh',

Aus seinem Drachengrund zwei Schwiegermütter.

Ach bleichte mein Gebein im Wüstensand!

Jetzt steh' ich da auf ausgangslosen WegenWas, ach! so schön begonnen Engelshand,

Der Teufel mußt' drin seine Eier legen.

(Er entkleidet sich und legt sich auf ein Ruhebett.)

Wie anders dacht' zu ruh'n ich diese Nacht,

Von zwei Paar Armen fühlt' ich mich umschlungen,

Von zwei Paar süßen Augen angelacht,

Von einer einz'gen Seligkeit durchdrungen.

(Schläft ein. Träumerische Melodie. Jrmentraut und Roxanestürzen im Nachtkleide, um ein Betttuch zankend auf die Bühne.)

Jrmentraut.

Mein Schwiegersohn, schütz' mich vor diesem Weib,

Sie will die allerbesten Lacken haben.

Norane.

Schütz' mich vor der, sie will den alten LeibIn einem ganzen Bettzeugwulst begraben.

Jrmentraut.

Sie hat mit Pfuhl und Strohsack doch genug,

Was will denn solches Volk mit guten Leinen?

Norane.

Mein Schwiegersohn, hier dieses Linnentuch,

Sie riß es mir gewaltsam von den Beinen.

Gleichen (auffahrend).

Was, Heren, die Ihr all mein Glück zerstört,

Ihr wollt mir auch den Schlummer noch verjagen?

Hinaus, hinaus mit Euch, wo ist mein Schwert?

Ich Hab' von Euch heut' grad' genug im Magen!

(Er steht auf und greift nach dem Schwert. Jrmentraut undRoxane entfliehen.)

Das fehlte noch, das bischen Schlummerruh',