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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
53a
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Fürstlicher Hochzeit.

Außrüstung vnd bekleidung der

Mantemtoren.

ES waren aber crmelke Ritter gar herrlich vnd auffs aller statlichst^bekleidet vnd außgerüstct/ vnd damit die herrligkeit ihrer Kleidungvnd außrüstung Znglaubm / ist dieselb alhie/ so viel möglich / Zu-beschrclben.So viel Hosen vnd Wammest der dreyer Herrn Mante-natoren belangt/ Damit nichts vergessen werd / waren die WamMes-servon Incarnat dubbclten Lasset/runde Italiänische Hosen/anßgrüne,n Sammet / mit silbern Pascmenk etliche Mahl besetzt / dieSn'ümpff von ftiken Incarnat / daraujfweisse kurtze Etijselen / mitgrünem Sammetgefüterk/vnd gülden Sporen. Was aber Hosenvnd Wammest / auch jetzt erzclter außrüstung angehet /war die beklei-dung der Mantenatoren vn allcr folgender Patrinett gleich. Die Rö-cke aber dieser dreyer Ritter waren von grünem Lobtn/auffdie Anki-guische ark/mit Hangenden fliegenden zerschittenen Ermelen zugericht.Es warauchvnder ernemen Röcken ein ander weisses kleidtvonLaf-ftk/fo lengcr war als gedachte Röck/ vnd nit allein vnder denselben zn-ersehen/sonder auch bey dem Zerschnittenen Ermeln außhieng/ vndoben an dem Halß mit beysamett gezogenen Lobben vnd frontzelen sichauch hervor khtte. Weiter waren die grüneArmquische Röck vor derBrust mit einem gülden Löwcttkopffverziert/vnd die halbe rund La-schen bey den Schultern vnd Armen/ auch vmb den gantzen Leib vbcrdiefaldcn vnd des Rocks Schurtz anhangenk /waren vnderscheidlichmit gülden Rosen vnd Löwen köpfen bcsetzt/vnd damit die außrüstungdesto herrlicher vnd prechtigcr erscheinen sol / sind die Röck gar künst-lich mit einer besonderer darzu gewebten Korden oder Schnur gleichwie Bortwerck/mit Laubwerck vbcr vnd vndereinander erhaben vndvnderlegttbesticktvndauffgesatztgcwesen.Vndwicwol gedachte Kor-den gar schmal / sind sie dannoch mitten Incarnat farb/Zu beiden thei-len silbern/ vnd ausserhalb von grüner fliden Zusammen gewebt gewe-sen/also daß nicht allein an der gantzcrKlerdung/sonder auch beyderKorden bcsatzung / auch die vnderscheidliche Incarnat weiß vnd grü-ne färb/ obscruirt vnd wargmommen.

Was weiter.dieaußrüstung bekrifft/haben die Manreyakoren glei-cher Massen eine besondereAnriquische gestalt der Sturmhauben aufsgehabt/so mit einem gülden Kam geziert gewesen/ derselben gründ vongrünem Lock/ Zu beiden seirten war der gründ der Sturmhauben mitgar künstlichen schönen Rosen vnd Laubckwcrck gcbordicrkvnd erha-ben. Der Krentze gestalt warenwiedieCoronomentcnderSchilde/so Adelhcrtz/Wciserrahk/vndLrawenblut geführt haben / vorn auffden.Krcntzen sind schöne Modalien künstlich besetzt/gestanden /Aujs

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