Druckschrift 
Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
52b
Einzelbild herunterladen
 

Beschreibung Gül.

Frawenzimmer / mit Zuneigung vnd Reuerentz des ^mpkionis vnd0rpkei,auch der Lhürnen vnd Mauren der Stakt LHebe Präsen-tiert vnd dargesielt / vnd von bannen algemach berürter Berg am enddes Gcschräncks biß Zum vmbzug von der rechter seitten der Lornier-bahn / biß zur lincken sich begeben/ vnd die Mustek mit lieblichen schö-nen vnd herrlichen geseng Continuirtworden/ sind die Mantenakoresin jhrerDrdnung vnd außrüsiung/wie folgk/ausfgczogen/vnd vorerst

haben die Lrummettr deren sechs gewesen/drey rn einem glidt/alge-mach vorher auffs aller herrlichst angeblasen/welchen die vier HerrnMarschalck in einem glrdt mit jrcn Incarnat grün vnd weißen außge-strichencn Regiment Stäben / in gleichfarbigen Feldtzeichen vnd Fe-deren auffden Hüten geziert vnd außgerüst / gefolgt/ vnd den auffzie-henden Herrn Mantenatorn vorgezogen.

Zum andern sind zwey Rittermassige Personen vom Adel einge-ritten/ so der zweyen Adelichen Mantenatorn Schilvt vnd Helm vndacht Anchen auffzweyen vnderscheidlichen Laffcln gar künstlich ab-gemahlet vnd außgestrichen / geführt/ biß Zu bestimpken stand der Iu-dicerervnd Richter/ derselben erkentnuß darüberzuerwarten/ daselbstdann ernenre Schildt vnd Helm/nach Approbation der Richter / an-geschlagen vnd auffgehangen worden.

Zum dritten/sind die Edle Ritter vnd Mantenatorn drey Perso-nen in einem glidt/ mit Namen / Adelhertz / Weiserraht / vndTmwesblut auffgezogen. Vnd ist der Adelhertz zwischen den el-testen Ritteren Weisenraht vn dem mittel/arigen.Trawenblut einge-ritten.

Da nun die Ritter vor dem Zimmer oder Gallereyen / darauff dieFürstliche Braut / Fürstinnen / Frawen / Frewlin vnd gegenwcrkigeFürsten Personen/der Abwesenden Potentaten/Chur vnd FürstenAbgesandten/ Glasten vn Herrn/vnd vor dem gantzen Frawenzimerankomen / haben sie jre gebürliche Reuerentz vn erzeigung mit höhesterhoff. vnd Zierligkeitgethan/Vnd hak auch der Adetherß mithöhestenzier seinen Roß dermaßen Zurichten wissen reuerentz Zuthun /als hettedassclb erkentnuß derEHrbiekung gchabk/vn sind also mtt gemach vor-gezogen/vnd sich den Herrn Iudicierern Presentirk vnd dargestelt/ihres Carkhels vnd auffzugs Inuentton vnd geheimnuß durch fol-gende designation vnd abbildunazugerüst/den Herrn Richtern durchLrawenbluk vberantworren lassen. Was aber des Carkhels gründevnd einhalt/waß auch durch dessen KjeroZIiücum angedeutet wor-den/solfolgens bey der neun Schildt/so die auffziehende Ritter ge-braucht/außlagung verneinen werden. Ist aber des Carkhels abbil-dung vnd Illumination gestalt gewesen/wie folgt.