1der Herzens-Gesprächen.Und werden wünschen / daß solches nichtweniger in einem jeden andern Menschen /als in uns selbst vollbracht werde: weil wirallen alles Gute eben so hertzlich wünschen /begehren und gönnen müssen / als es GOttselbst thut.Und dergestalt machen wir alles beson-dere Gute / das ein jeder anderer hat,unser eigen; welches von liebenden See-len gar fertig und leicht geschehen kan.4. „Dann wo wahre Liebe ist / da kan sie„es nicht lassen / sie muß außfliessen undlieben: dann nichts ist so ähnlich / und so„eigen der Gottförmigkeit / als unauff„hörlich außfliessen / und allen sich mit-„theilen.Es ist auch kein klärer Kennzeichenund Beweiß der Vereinigung mit demWort / als dergestalt ohne einige Be-drängnüs in inwendiger Weite zu wan-deln / in allgemeiner Liebe / mit JEsu allesgebende / und alles erfüllende / (a) daß nichtsübrig bleibe / welches das seine nicht mitbekommen solte.Und so können wir / so viel in uns ist / Him-mel(a) Ephes. 1: 23. C. 4: 10.
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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173
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