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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
Entstehung
Seite
151
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151der Hertzens=Gesprächen.gleichförmigkeit und der Wanckelmütig-keit hinunter fallen.Das XXXI Capitel.Daß die rechtschaffene Tugend denMenschen beständig / unveränder-lich / gleichmütig und warlich freynache: vornemlich deßwegen / weilsie mit der Weißheit GOttes verei-niget ist / daher sie alle Dinge siehetund urtheilet so wie sie sind / und sie-het GOtt allein an / ohne einigeandere Absicht.Laß alle Zufälle und Begebenheiten dichstehende finden / gleich als einenviereckigten Stein.Die Tugend in ihr selbst / welche GOttst / bleibet allezeit eben voll und unverän-derlich / sie vermehret oder vermindert nicht.Aber die Tugend / die wir haben / kan alle-zeit zunehmen und abnehmen / so lange wirhier leben.Und dieselbe ist umb so viel desto köst-licher und herrlicher in uns vor demHErrn / je mehr beständiger sie gebliebenst / wann sie durch widerwärtige und ver-schie-B 4