142Das XXX CapitelDurch diese lautere Meynung werdenwir geführet auff die weite und breiteden (r) der Gerechtigkeit und Gleichheitund können sicher und getrost sagen: Wann(⁴) ich gleich wandeln ſolte mitten imSchatten des Todes / so fürchte ichkein übel / u. s. w.Durch sie haben wir einen vertraulichZugang zum HERRN / und stehen obSchaam vor seinem Angesicht; dannher kom̄t es / daß wir einen so grossen /mütigen Zuspruch und lieblicheredung haben mit dem Könige undder Heerschaaren; auch feyerliche Schi-Opfer und heilige Opfer=Gaben!bringen / welche wir (r) selbst sind.7. Wegen dieses alles wird uns diegantze Welt gering / samt allem / wasWelt gehöret.Derhalben haben wir ja keine Lust / aufüberweltliche Dinge acht zu geben / undflüssiglich uns damit zu beschäftigen: dannweßwegen solten wir das AngesichtWeißheit verlassen / und uns zur Thor-und Lügen wenden / wie dann alles als(r) Sprüch. 4:11. (s) Psal. 23:4. (c) Röm. 12:
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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