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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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140Das XXX Capitelwoher verächtlicher Weise (q) geschwächewerden / und nach diesem Theil erkennetwir nichts / [und lassen nichts ein] wederetwas das droben ist / noch das hier untenauff Erden ist.Dann wann etwas uns treibet / beunru-higet / und unser innerliches Auge verblendet / ob es gleich nach dem äussern Anse-eine sehr heilige Neigung zu seyn schienenso ist es doch darin gantz schädlich undscheidt.würdig / weil es [das Gemüth]von der Vereinigung mit dem höch-Gut / und eine Vermittelung und Dzwischen GOtt und unserm erleuchtetenVerstand verursachet; und muß derhal-ben durch die Brunst und Läuterung[Göttlichen] Feurs in uns weggeschmo-tzen werden.5. Darumb so ist uns in allem / was unsbegegnet / von innen oder von aussen / vonallen Dingen nöthig ein einfältiges Augund eine lautere Meynung.Ein einfältiges Auge / welches stilleund bedachtsam durchsiehet / was ein jedeD/4(g) d. i. Die äusserliche und fremde Dinge de-rühren und ziehen uns nicht mehr.