der Hertzens=Gesprächen. 113lich verläugnen / so wird der Geist derWarheit (a) nicht zu uns kommen /der uns sonst alle Warheit wird leh-ren / der uns (Gnade) geben wird voninnen beständiglich zu wan-deln vor dem HErrn / und der damachen wird / daß all unser inwendigesmit ihm einſtimme.7. Und warumb geben wir unserGeld auß ⁊ für dasjenige / das keinBrod ist? Und unsere Arbeit / da wirnicht satt von werden? Warum kauffen wir dann nicht lieber alle Fülle / alleSattigkeit / und alles / was wir wünschenkönnen, umb einen so geringen Preiß?Dann wo wir nicht werden hingeben / waswir lieben und besitzen / so werden wir nim-mer bekommen das / was wir begehren.Daher kommt es / daß wir durch Trau-rigkeit nieder geworffen / in uns selbst be-klemmet / und durch unnütze Begierdenaußgeschüttet werden; daher kommt auchaller Scheu (vor unangenehme Dingez)daher kommt es auch / daß diejenige Dinge /welche im äussern / durch GOttes Verord-nung /(2) Joh. 16, 7/13. (b) Jesai. 55: 2.
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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115
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