112Das XXV Capitelmen und unbeständig / und inwendig nichgegrundet in der Erkäntnuͤß und Liebe deWarheit und Gerechtigkeit.Und so gehen wir im Kreiß herum alldie Tage unsers Lebens / und wollen oftwol fort kommen / und geschwinder zu ꝺet-vollkommenen Gemuts=Stande gelangenwir sehen aber den inwendigen Wesnicht / worauff wir wandeln müssen / umder äusseren [oder sinnlichen Andachtenwillen / womit wir zufrieden sind / und nichtweiter fortgehen.3. Der Weg aber / wodurch man un-mittelbar [und gerade zu] gelangethöchsten Gut / zu unserm ersten Ursprun-zum Göttlichen Frieden / ist dieserwir lieben das Creutz des HErrn / folgende seinen Fußstapfen / so daß wir nicht zu111,sehr unsere Ruhe und Frieden setzen.äussern Dingen / in sinnlichen Andachten: daß wir leben / ohne eigene Gemach-lichkeit zu wählen / und ohne Ungemachlichkeit abzulehnen.-Dann so lange wir zufrieden sind mitunserer eigenen Ruhe und eigenen Cmächlichkeit / so lange werden wir beunru-hig
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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