der Herzens=Gesprächen.sie GOtt in denselben siehet. Wie daßein solcher selig sey. Wahre Ge-müths=Freyheit.Wisset ihr nicht / spricht die GOtt=för-mige Braut selbst / [redende im Geistder Warheit] wie daß es / durch die Gna-de / mir möglich gewesen sey /ohne Bilder / in einer entblösten Gemüts-Gestalt / mich darzustellen vor das Ange-sicht der ewigen / unveränderlichen War-heit / und unwandelbaren Wesenheit /welche immerdar iſt das jenige / was ſieist. (d) Und allein in Warheit fortgehetzu allen Dingen / und doch inwendig [iner selbst] gantz verbleibet. (e.2. Dieses aber nicht allein / sondern eskan auch diese GOtt=förmige [Seele] sichaller Formen und Bilder entblösset [undlauter) halten / (f) wann sie die Warheitselbst2 Mos. 3: 14. (e) Weißh. 71 27.d. i. Wann das Gemühl siehet in allem Ge-schaffenen das Göttliche / so in demselben istüber sein Wesen, oder das übernatürliche /so wird es durch die Gestalten und Bilderder geschaffenen Dinge nicht verhindert / daßes dem unerachtet nicht lauter und bloß seynsolte.
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten