der Hertzens=Gesprächen.innerliches Aufsteigen loß und frey machet;welch Geschöpff / welche Widerwärtigkeitoder Gegenstand solte dasselbe niederdru-cken oder verhindern„3. Ich bins / spricht Er / der ich mein(c) Heiligthum heilige / und lasse nicht zu /„daß es (mit frembden Dingen) verbildet„werde; sondern ich gebe ihm eine heilige„und herrliche Sabbaths=Ruhe mitten„unter der Unruh; ich lasse keine frembde„Formen und Bilder eingehen, oder we-„nigstens nicht ruhen in meinem heiligen„Tempel.„Dann es ist nichts / das ich würdig„achte / daß es möge verhindern oder nie-„derdrücken ein Gemüth / das mit mirvereiniget ist.„Und ich achte es sehr bestraffens, wuͤr-„dig / daß das Gemüth selbst sich beschäf-„tige mit allerhand geringen und unnützen„Dingen / oder mit eiteln Sorgen künfti-„ger Dingen) die vielleicht nimmermehr„geschehen werden; da es doch in Freyheit„sei-(c) d. i. Die Seele / welche GOttes Wohnung ist /2 Cor. 6; 16. 3 Mos. 21.
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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