der Hertzens=Gespräche.einen / der da fället / so muß ich nothwen-dig mit dem Fallenden zugleich fallen. Danndie Menſchen=Kinder ſind eitel / (t)und ist kaum in einem einigen solche Treuezu finden / die nicht abnehme.Das II Capitel.Daß ein Mensch seine Frembdling-schaft fleiſſig vor Augen haben muͤſ-ſe / damit er in GOtt ſeine Zufluchtnehme; und daß / wann er mit dem-selben vereiniget ist. ihm nichts er-mangeln werde. Die Stimme GOt-tes zu der Seelen.Ich muß nimmer vergessen / daß ich inder Frembdlingschafft / im Elend / imKampff und Streit beständig gesetzet bin /so lang ein Othem in mir seyn wird.Und darum wird es ja leicht sich findenan welchem Ort / von wannen/ und welcherGestalt ich meinen Unterhalt haben werde /diese kurtze Zeit meiner Einwohnung.Und wann ich dahin gelangen könte /daͤß ich allezeit [im Geist] stehenkönte vor dem Angesicht desHErm /(f) Psal. 62: 10.
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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