Druckschrift 
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
Entstehung
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Jnnhalt dieses Bächleins.Stille und die wahre Weißheit / welche zu und inallen Dingen der Seelen gnug ist.Das 23. Cap. Ein Armer am Geist ist auch zugleichin Warheit im Geist der Allerreicheste / weil erüberflüssig besitzet die Warheit der Dingen / dieErkäntnüs seines GOttes / die Beschaulichkeit /und die wahre Freyheit des Gemüths.Das 24. Cap. Die wunderbare Erhabenheit / De-muth / und Gleichmüthigkeit / in Ansehung allerDingen / eines geistlichen Menschen in dem Gött.lichen Anschauen der Warheit / gezeiget in demlebendigen Vorbild des Autoris.Das 25. Cap. Von zweyerley Landschafften in unsnemlich von der untern / welches ist das Land beiSinnlichkeit / und von der obern / welches das Landdes Gemüts und des Geiſtes iſt. Daß derſenige/welcher von dem Lande der Sünlichkeit zur Landschafft des Geistes sich begiebet / und vor GOtt inGeiſte wandelt / ſo ſicher ley / daß er von nichts ſinliches kan berühret und beweget werden Und hierauß erhellet / was es sey / nach dem Geiste wandeln. 11Das 26. Cap. Wie GOtt so genau und gestrengdere die Erneuerung so wol von unserm inwend-gen / als auch von unserm äussern / nach seinenEbenbilde und Willen.Das 27. Cap. Von dem Verlangen GOttesselbst zu geniessen in uns / und von unserm Verkau-gen / Gott und dessen wirckung in uns zu geniessen. 127Das 28. Cap. Welches das Erbtheil ist / eines derarm am Geist ist / in diesem Leben.Das 29. Cap. Von der Vortrefflichkeit der Ar-muth / des Creutzes / und des Jochs Christi; undvon derselben Süssigkeit / und heylsamen / wunderbaren und Göttlichen Früchten / in einem Ge-müt / das ſich ꝺran ergeben hat.Das 30. Cap. Der Kuß des Worts und Bräuti-gams / oder der Zukehr unseres Angesichts oderAnschauens zu dem Angesicht der GöttlichenWeißheit; wie so grosse und wunderbare wirckun-