Vor=Rede des übersetzers.nen / und durch diese sanffte Liebes-Glut-gantz freundlich / sanfft / lieblich und Liebewerden.17. Dein reiner Verstand / das Au-ge deines Gemüts / wurde / von allenandern Vorwürffen ab= und eingewandt /und von dem Licht der Ewigen Weißheit erleuchtet / gestärcket / und im Geisterhaben werden / umb wie ein Cherubin /mit gebücktem Angesicht zu ste-hen / und zu beschauen dasAngesicht GOttes / die Weiß-heit selbst / den Spiegel ohne Mackelin diesem Licht soltest du das Licht /(i) nemlich die Warheit erkennen;und eben diese Klarheit des HErmwürde sich hinwiederum in deinemtern und stillem Grunde spiegelndein unverbildetes blosses Angesicht / unddas entdeckte wonnesame Angesicht dernes GOttes würden sich mit den aller-holdseligsten Blicken begegnen / begrüs-sen und umfassen; du würdest gleich ernem unschuldigen / kleinen Kindlein / mitbei-(1) Psal. 36; 10. (1) 2 Cor. 3: 18.
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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