348Jugabe.ewigen Lichts / und Spiegel der Gött-lichen Majestät ohne Flecken / entzündtmein Hertz durch die Betrachtung dieseunaußsprechlichen Wolthat / welche dumir und der gantzen Welt hast wollenerzeigen. Es ist zwar diese Wolthat allgemein / gleich wie auch die erste / undallen gnugsam zum Heyl; aber doch wür-cket sie nicht in allen eine Frucht / wegAbelvieler Unglauben und Boßheit.allen Außerwählten ist sie heylsam undnützlich / als um welcher willen allesschaffen / und durch dich (JEsu Christi)wieder geschaffen (oder erquicket) wordeniſt. O gütigſter JEſu! wie groſtWolthaten hast du uns in deiner Menſaheit erwiesen / Du bist unser Brudeworden / und unser Fleisch / damit wirundGOttes Kinder gerechnet würden /zumdurch dich einen Zugang hättenVatter / dessen Zorn niemand hat be-söhnen wollen / als Du / von welchener selbst saget: Diß ist mein geliebteSohn / in welchem ich Wolgefallenhabe. Eine selige Seele / welch
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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