145Zugabe.nes Hertzens / welche ich zu Dir trageund habe; nicht weil ich würdig bin /sondern weil Du gütig bist / als der Dunicht verschmähest die Unwürdigen / Dichvon ihnen anrühren und lieben zu lassen.Mich schrecket meine Unreinigkeit; aberdeine grosse Gütigkeit und Demut ziehetund locket mich wieder zu Dir; der Dunicht nur Mensch worden; sondern auchfür einen sündigen Menschen leyden / ster-ben und begraben werden in wahrer Lie-be eingewilliget. Und darum fliehe ichzu Dir / weil ich nichts Gutes in mirfinde. Erfülle Du vor mir / was meineKrafft nicht vollenden kan.sage Dir Danck / gütiger / süsser und lieb-ster JESU / weil Du hast wollen meinBruder / mein Bein und Fleisch werden.II.Die * andere mir erzeigte Wolthat istdas Geheimnüß der Menschwerdung / dasWerck der Erlösung / und das Loͤse=Geldunsers Heyls / welches allerdings eineFruchtIbid. Cap. 23.
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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345
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