200Des III Buchs 22 CapitelUnd dennoch wird es geliebet / und vielewollen sich darin ergetzen.Die Welt wird offt beſchuldiget / daß ſiebetrüglich sey und eitel / dennoch wird sienicht leicht verlassen / weilen die Begierdendes Fleisches zu sehr herrschen.Es sind aber etliche Dinge / welche untreitzen die Welt zu lieben / etliche aberzu verſchmähen.Es reitzen uns zur Liebe der Welt / dieBegierden des Fleiſches / die Begierde deAugen / und die Hoffart des Lebens.Aber die Pein und die Elenden / welchrechtmässig darauff folgen / bringen Haßder Welt und Verdruß.4. Aber / leyder! die kleine Ergetzlichkeüberwindet das Welt=ergebene Gemütdas sich einbildet es seyen lauter Ergötzunggen unter den Dornen; weil es nimmerGOttes Süssigkeit / und die innerlichtLieblichkeit der Tugend / weder geseh-noch geschmäcket hat.Diejenige aber / welche die Welt voll-kommentlich verschmähen / und untetheiliger Zucht GOtt zu lieben sichfleissigen / denen ist nicht unbekant die„Gött-
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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