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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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184
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184 Des III Buchs 15 CapitelHErr / siehest du / daß mir dieses gut seyerkennest du / daß es mir nützlich sey: so gibmir dann Gnade / daß ichs zu deiner Ehregebrauche.Erkennest du aber / daß es mir schädlichund dem Heyl meiner Seelen nicht förder-lich sey / so nimm von mir solches Begehren.Dann nicht ein jedes Verlangen ist vomheiligen Geist / ob es gleich dem Menschenscheinet recht und gut zu seyn.Es ist schwer nach der Warheit zu un-terscheiden / ob ein guter oder aber ein frem-der Geist dich antreibe / dieses oder jeneszu begehren / oder ob du vielleicht auß dei-nem eigenen Geist beweget werdest.Viele sind am Ende betrogen / welcheAnfangs schienen durch einen guten Geistgeführet zu werden.2. Derhalben muß man immer mitFurcht GOttes / und mit Hertzens De-mut begehren und bitten / was dem Ge-müte zu begehren vorkommt / und nur allesmit Verläugnung seiner selbst überlassen.Und also sprechen: HErr / du weist / wiees am besten ist / es geschehe dieses oder jenes /wie es dir gefället.Gib