44 Des 1 Buchs 18 Capitelihr Fleisch und alle Laster zu bezähmen! wielauter und einfältig haben sie GOTTmeynet! des Tages haben sie gearbeitetund die Nacht mit unablässigem Gebät-zugebracht / wiewol sie auch unter ihrer Artbeit das inwendige Gebät desHertzens zu üben nie auffgehöret.3. Alle Zeit haben sie nützlich angelegtalle Stunden dauchten ihnen kurtz zu seyn /sich mit GOtt zu beschäfftigen / und Ihmestille zu halten. Sie vergassen auch oft desLeibes nöthige Erquickung / von wegen dergrossen Süssigkeit der BeschauungSie verläugneten allen Reichthum / alleWürde und Ehre / Freunden und Ver-wandten: sie begehreten nichts von dieseWelt zu haben / und nahmen kaum dieblosse Nothdurfft ihres Lebens / und warihnen offt leyd / daß sie dem Leibe selbst inseiner Nothdürfftigkeit dienen musten.Sie waren arm in zeitlichen Dingen /aber sehr reich in der Gnade und in den Tu-genden. Ausserlich litten sie Mangel; in-nerlich aber wurden sie mit GöttlichemTrost und Gnade erquicket.4. De
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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