Das Leben des Thomä von Kempis.in seiner Beschauung und im Schreibengottseliger Büchlein hinderlich seyn konte /o wurde er wieder in voriges Amt ge-setzet. Offt geschah es / daß indem er beyden Brüdern und mit ihnen in Unterre-dung war / er eben zu der Zeit klärlich spü-rete / daß GOtk inwendig mit ihm re-dete / deßwegen er dann bescheidentlichAbschied nahm / und in sein Kämmerleinentwiche / eben als wann jemand seinerdaselbst wartete; da er dann sein Hertzvor dem Herrn außschüttende / diejenigeWeißheit schöpffte / welche in seinen hei-ligen Büchern alle Frommen bewundern.16. Ubrigens sol er mittelmässigerStatur und wolanständiger Gestalt ge-wesen seyn / im Angesicht hatte er einelebhaffte doch dunckel=braune Farbe / undein dermassen scharffes Gesicht / daß erauch in seinem höchsten Alter keinen Brillgebrauchet.Er hat endlich die Wassersuchtbekommen / so daß seine Schenckel auffgeschwollen / da er dann / nachdem er71. Jahr (seine Prob=Jahren mit ein-geschlossen) auf dem Berge Sr. Agnes einrecht
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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