Das Leben des Thomä von Kempis.tes gezogen / und auch sonst ihm und man-chen andern viel Gutes erwiesen / und er-zählet folgender Gestalt / wie er von dem-selben sey aufgenommen und fortgeholffenworden: „Wie ich dann / spricht er / zu„dem Ehrwürdigen Vatter kam / wurde„er bald in Mitleyden gegen mich bewo-gen / und nahm mich einige Zeit bey sich„ins Hauß / hielte mich auch zur Schule /„und gab mir darbeneben diejenige Bü-„cher / die er glaubte / daß mir nöthig wä-„ren; hernach machte er / daß ich umsonst„eine Herberg und Tisch bekam bey einer„gewissen ehrbaren und andächtigen„Frauen / welche mir und andern From-„men offt viel Gutes erwiesen hat; da ich„nun dergestalt in der Gesellschafft eines„so andächtigen Manns und seiner Brü-„der mich befand / merckte und sahe ich„täglich ihren Gottseligen Wandel /„freuete und ergetzte mich über die gute„Sitten / und in den Gnaden=vollen„Worten / welche hervor kamen auß dem„Munde der Demütigen.4. Droben erwehnet Kempis der Brü-der des Florentii, zu dessen Erläuterungnicht
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
Entstehung
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten