Vor=Rede des übersegers.schen übersetzungen bißher geschehen ist;wie weit man nun darin seinen Zweck er-reichet / lässt man dem Urtheil eines Lesersüber / der so wol diese als einige andere Ver-sion mögte mit dem Lateinischen verglei-chen wollen. Nichts desto weniger bleibetauch andern übersetzungen ihr gebührendesLob / und können nicht weniger zur Er-bauung gebrauchet werden / ein jeder wirddabey sein besonderes Absehen zum allge-meinen Nutzen gehabt und erreichet habenbey dieser hat man / wie gesagt / sonder-lich sich beflissen / so viel möglich / bey denWorten und kurtzen einfältigen Auß-drückungen des Autoris zu verbleiben /wodurch doch auch der Deutlichkeit nichtssonderliches wird abgegangen seyn; damitauch der Leser wisse / daß er in diesem Büch-lein den Kempis, und nicht einen über-setzer höre reden.42. Diese übersetzung ist zwar nach derEdition des Rosweidi geschehen; weil aberin derselben verschiedene Druck= und an-dere Fehler sich befunden / so hat man selbigenach einer der ältesten Hand=Schriff-ten übersehen und bißweilen corrigiret.Die=
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
Entstehung
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten