Vor=Rede des übersetzers.36. Er liebte / und gieng gerne um miteinfältigen / armen und verachteten Leuten /wann sie Begierde zu GOtt hatten; warauch in seiner Liebe unparteyisch / das Sa-maritische Weib (q) war Ihm ja so liebals der Schrifftgelehrte Nicodemus (t)wie nicht weniger diejenige / welche Ihmzur Zeit noch nicht nachfolgeten, (s) wolteauch so gar nicht über die Jürigen einenEiffer gestatten / (c) noch die grösten offen-bahren Sunder urtheilen. (n) Daß EineWerck / worzu Er gekommen war betrach-tete und übete Er Tag und Nacht mit un-ermudetem Fleiß / davon war sein Hertzund Sinn so voll / daß was Er auch vonäusserlichen Dingen sahe oder hörete / Jhnnur aufs Geistliche führete / daß Er auchals bald davon zu reden Anlaß nahm. (v)37. W. e nun sein Leben war / so warauch seine Lehre: das wir solten wachenund bäten allezeit (w) und ohne Unter-laß; (*) daß wir Ihm solten durch Ver-läug-Joh. 4 (r) Joh. 1. (s) Luc. 9. V 40.50.) ibid. v. 54. u. f. (u) Joh 8 v. 11.Joh 4: v. 10. (v) Luc. 21. V. 36.[*) Luc. 18. v. 1.
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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