Vor-Rede des übersetzers.fremde Dinge / worzu Er nicht in derWelt war; und gleich wie Er in seinemkurtzen offenbahren Leben sich so offt demVolck entrisse um ins geheim zu bäten /und manchmal gantze Nächte in der Ein-samkeit / in einem Gebät GOttes (i)und sonderbar=familiaren Umgang mitseinem himmlischen Vatter zubrachte / alsoist auch leicht zu erachten / daß in seinemlangen verborgenen Leben zu Nazaret die-ses nicht weniger sein liebstes und stetesHaupt-Werck wird gewesen seyn: Davidund Petrus sagen uns / daß der Heylandsich beständig geübet in der GegenwartGOttes zu wandeln / und sich in Ihm /seinem himmlischen Vatter / inniglich zuerfreuen / dergestalt führen sie Ihn selbstredende ein: Ich sehe (k) den HErrnallezeit vor meinen Augen / dann erist zu meiner Rechten / darum werdeich nicht beweget werden: darum istmein Hertz frölich / und meine Zungehüpffet freudig auf / u. s. w. Und soließ ihn auch sen Vatter nicht alleine /weil(i) Luc. 6: v. 12. (k) Ap. Gesch. 2: v. 25. 26.
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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