Vor=Rede des übersetzers.schäftigung mit den nichtigen Dingen auf-ser ihm / die doch zu seiner Besserung undwahren Glückseligkeit nichts beytragen,ja ihm zumalen daran hinderlich und schäd-lich sind / nicht allein GOTT / sondernauch sich selbst / das ist seine Seele und der-selben Wolseyn / gantz vergisset und ver-säumet / zu seinem zeitlichen und ewigenUnglück.2. Ist es nicht ein Wunder anzusehen /daß vernünftige Creaturen ihre edele Ge-müts=Kräfften so jämmerlich vertiessenund verwickeln in die sichtbare Dinge die-ser Welt? Und daß / ob sie wol überhauptwissen und gestehen / daß es vergänglicheDinge sind / die man endlich gewiß werdeverlassen müssen; dennoch durch die Be-gierde / Lust=Sorge / und überlegungensolcher Eitelkeiten sich also einnehmen las-sen / daß sie als wie toll und truncken dahintaumeln / und sich düncken lassen / alshätten sie was grosses außgerichtet / wannes ihnen in der Welt nach ihrem Sinnwol von statten gehet.3. Ein jeder Thor hat seine eigenePoppe und thörichte Phantasie: der einehaus
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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