länger der Krieg dauert, desto verzweifelterverstrickt dieses Volk sich in Schuld, und ausdem einzigen Grunde dauert er heute noch an,weil es euch Deutschen zu spät scheint zumAufhören; weil ihr fühlt, es sei zuviel gesche-hen, als dass ihr noch zurückkönntet; weil euchEntsetzen erfasst bei dem Gedanken der Liqui-dation, der Abrechnung, der Sühne. Ihr müsstsiegen, denkt ihr, damit die Revolution des Be-stialismus sich über die ganze Welt erstreckeund in ihrem Zeichen eine finstere Verständi-gung zwischen euch und dem Rest der Weltmöglich sei. Aber das kann nicht geschehen.Ihr seht es mit Augen, dass die Welt entschlos-sen ist, ihr Ausserstes zu tun, um das Schicksalabzuwehren, sich mit euch auf dem Fusse desBestialismus zu begegnen, und die Kraft eurerVerzweiflung ist nicht dem Willen von drei-vierteln der Menschheit gewachsen.
Nicht siegen müsst ihr, denn das könnt ihrnicht. Ihr müsst euch reinigen. Die Sühne, umderen Vermeidung ihr kämpft, muss euereigenstes Werk sein, das Werk des deutschenVolkes, von dem euer bald zermürbtes underschöpftes Kriegsheer ein Teil ist. Sie muss
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