Krieges, denn Deutschlands Sieg wäre keinFriede, und die Menschheit muss und wird denFrieden verhindern, den eure Führer planen.
Kriegsweihnacht wieder, eines von vielen,—erbärmlich zu begehen. Wünschtet ihr nicht,es gäbe das Fest garnicht mehr und manbrauchte es nicht kümmerlich zuzurüsten,einander nicht mit Gaben zu bedenken, denenman den Verfall des äusseren Lebens ja dochansieht,—vom Zustande des Gemüts zu schwei-gen, in dem man sie gibt und empfängt? Wie isteuch zu Mute, Deutsche, beim Fest des Frie-dens, dem Fest der Lichtgeburt, dem Fest derniedergestiegenen, den Menschen geborenenBarmherzigkeit? Rate ich recht, dass Schamund grenzenlose Sehnsucht euch dabei erfüllen:Sehnsucht nach Unschuld—aus der Verstric-kung in irrsinnige Schuld, in der ihr euch win-det; Scham, heisse Scham vor dem Liebesgeistdieses Festes? Seht um euch, was ihr getan habt!In Griechenland sterben täglich zweihundertMenschen Hungers—das ist nur ein Einzel-beispiel für das zum Himmel schreiende Elend,das Völkersterben, die Menschenschändung,die Agonieen Leibes und der Seele rings um
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