rung, nur mit Entsetzen über die Ströme vonBlut, die sie jetzt in Russland kosten, und miteiner dumpfen Besorgnis, die nur zu gerecht-fertigt ist, denn zu nichts als Ruin und Elendwerden diese Siege führen. Die Nazis und dieergrauten Kadetten, die ihnen als Generäledienen, glauben, schliesslich werde die WeltVernunft annehmen und sich vor dem Unver-meidlichen, das heisst, vor ihrer Herrschaft,beugen. Das ist ein Irrtum. Es gibt Dinge, dievermieden werden müssen, und die dieMenschheit zu vermeiden wissen wird, mögensie durch noch so viele Siege ihre Unvermeid-lichkeit zu beweisen suchen. Hitlers Triumpfwird vermieden werden, ich stehe euch dafürein. Der Stab ist ihm gebrochen—er weiss dasnur noch nicht, aber vielleicht ahnt sein miss-geschaffenes Gehirn es zuweilen. Er möge Mos-kau, möge den Kaukasus erobern, sogenanntevollendete Tatsachen schaffen so viel er will,—diese Tatsachen sind hinfällig, sie werden nichtanerkannt, nicht angenommen werden, und derKrieg wird weitergehen,—wieviele Jahre, nie-mand kann es sagen; aber gewiss ist, dass mitdem Nazi-Regime kein Friede geschlossen82
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