obgleich ich weiss, dass keine Warnung an euchergehen kann, die euch nicht längst vertraut,nicht längst in eurem eigenen, im Grunde nichtzu betrügenden Wissen und Gewissen lebendigwäre. Euch warnen heisst: euch in euren eige-nen schlimmen Ahnungen bestärken; es heisst:euch versichern, dass diese unheilvollen Ah-nungen wahr, dass sie nur zu gerechtf ertigt sind,—und diese Versicherung muss man euch ge-ben; denn an die Erweckung allein eures Ge-fühles dafür, dass ihr fürchterlich falscheWege geht, knüpft sich die Hoffnung, ihrkönntet diese Wege vielleicht doch noch ver-lassen.
Die im letzten und tiefsten Sinne des Wortesschlechten Menschen, die euch führen, wis-sen wohl, dass euch übel zu Mute bleibt bei allenSiegen, dass ihr dem Blendwerk dieser Siegemisstraut, und dass euch vor der unmöglichen,undurchführbaren Sklavenhalter-Rolle graut,die sie euch zumuten. Sie wissen, dass ihr euchnach Frieden, nach einem anständigen Zusam-menleben mit den anderen Völkern der Erde,nach dem Ende des schauerlich unabsehbarenAbenteuers des Hitler-Krieges sehnt, und
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