Vielleicht hat er recht mit seiner Zuversicht,dass das deutsche Volk “nicht so sei”—er warimmer am allerwiderwärtigsten dort, wo errecht hatte. Auch heisst, ein Volk zur Erhebungaufruf en, noch nicht an seine Fähigkeit dazu imtiefsten Herzen glauben. Woran ich unver-brüchlich glaube, das ist, dass Hitler seinenKrieg nicht gewinnen kann—es ist das weitmehr noch ein metaphysischer und moralischer,als ein militärisch begründeter Glaube, und woimmer ich ihm auf den folgenden Blättern Aus-druck gebe, ist er vollkommen ungeheuchelt.Aber fern sei es von mir, damit die gefährlicheAuffassung bestätigen zu wollen, als sei der Siegder United Nations eine selbstverständlichgesicherte Sache, und als könne man sich aufdiese Selbstverständlichkeit und diese Sicher-heit hin nicht nur jeden Fehler, sondern auchjede Gebrochenheit des Willens, jede Halb-herzigkeit, und jeden “politischen” Vorbehaltin Bezug auf seine Verbündeten und auf den zuerkämpfenden Frieden leisten. Man kann sichgarnichts leisten, nicht das Geringste mehr,nach allem, was man sich in der Vergangenheitgeleistet hat. Dieser Krieg hätte ja vermieden
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