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wegen mir die Brust, wie fast ohne Unterlaß in feinerGesellschaft und Anschauung. Er hat eine stark bäurischeArt zu sitzen, die Schulterblätter nach außen gedreht, beiungleichmäßig einwärts gestellten Pfoten. Seine Figurscheint kleiner und plumper, als wahr ist, in diesem Zu-stande, und mit komischer Wirkung wird der weiße Haar-wirbel an seiner Brust dabei vorgedrängt. Aber der würdigin den Nacken gestemmte Kopf macht jede Einbuße anschöner Haltung wett kraft all der hohen Aufmerksamkeit,die sich darin ausprägt... Es ist so still, da wir beideuns still verhalten. Sehr abgedämpft dringt das Rauschendes Flusses hierher. Da werden die kleinen und heim-lichen Regungen in der Runde bedeutend und spannen dieSinne: das kurze Rascheln einer Eidechse, ein Vogellaut, dasWühlen eines Maulwurfs im Grunde. Bauschans Ohrensind aufgerichtet, soweit eben die Muskulatur von Schlapp-ohren dies zuläßt. Er legt den Kopf schief, um sein Gehörzu schärfen. Und die Flügel seiner feuchtschwarzen Nasesind in unaufhörlicher, empsindlich witternder Bewegung.
Dann legte er sich nieder, wobei er jedoch die Berüh-rung mit meinem Fuße wahrt. Er liegt im Profil gegenmich, in der uralten, ebenmäßigen und tierisch-idolhaftenHaltung der Sphinx, Kopf und Brust erhoben, die vierOberschenkel am Leibe, die Pfoten gleichlaufend vorge-streckk. Da ihm warm geworden, öffnet er den Rachen,wodurch die gesammelte Klugheit seiner Miene sich insBestialische löst, seine Augen sich blinzelnd verschmälern;und zwischen seinen weißen, kernigen Eckzähnen schlapptlang eine rosenrote Zunge hervor.