von allem Anfang an die Katastrophe in sich getragen,hätte seinen Bankrott bedeutet. Wir waren erschüttertvon Hoffnung. Noch nicht sechs Jahre - und der ekleSpuk sollte zerstoben, mit dem elenden Millenniums-spektakel des „National-Sozialismus“ sollte es zu Endesein. Viel schneller, als wir gedacht, war es gekommen,wie wir immer gewußt hatten, daß es kommen müsse.Vierundzwanzig Stunden entschlossener Festigkeit jetztbei den lange so qualvoll nachgiebigen Demokratien -und der Urheber aller unserer Leiden, der VerderberEuropas hatte ausgespielt, der europäische Fascismuswar, physisch, moralisch, geistig, abgetan, der Weg fürden sozialen Humanismus, um den überall die bestenGeister sich mühten, für den Genius des Friedens, derArbeit und des Menschenanstandes war frei.
Es sollte nicht sein. Genau dies, der Zusammenbruchdes Fascismus, war das, was die Herrschenden Englandsnicht wollten. Sie hatten ihn nie gewollt. Sie wollten denKrieg nicht, weil sie den gemeinsamen Sieg mit Rußlandund den Zusammenbruch des Fascismus nicht wollten,- einen Krieg, der zu Ende gewesen wäre, ehe er be-gonnen. Und für eine solche Friedensliebe wurden sievon den verängstigten Völkern wie Retter verehrt! Vier-undzwanzig Stunden lang war das par nobile fratrum inRom und Berlin verloren. England rettete sie. ZwanzigWinke, daß man ja eben nur „Gewalt“ nicht zulassenkönne, daß aber ohne „Gewalt“ ganz sicher in einerkurzen Unterredung alles zu ordnen sei, genügten, imletzten Augenblick die Konferenz von München herbei-
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