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Dieser Friede
Entstehung
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niemals vermögend gewesen, dies schlechte Gewissen zubeschwichtigen, und wir fanden, daß es dem britischenSinn für Loyalität, Vernunft und fairness zur Ehre ge-reiche. Nur langsam gingen uns die Augen dafür auf,wie diese anständigen Empfindungen von einem set vonMenschen, der seine Entsprechung in der reaktionären,dem russichen Bündnis abholden und pro-fascistischenSphäre Frankreichs hatte, ausgebeutet und einer Politikvorgespannt wurde, die geradewegs auf die Fascisierungdes Kontinents zielte.

Oesterreich fiel. Es war nicht derAnschluß, denman der Republik auch in seiner mildesten, bloß ökono-mischen Form verweigert hatte, es war die Annektion,die Eroberung. Der Fatalismus, mit dem man sie hin-nahm, mochte der Einsicht entspringen, daß seit derAuflösung der Monarchie die Vereinigung ihrer deut-schen Teile mit dem Reich nur eine Frage der Zeitgewesen war; aber diese Einsicht war zur Zeit der Re-publik offenbar noch nicht gereift, sie tat es erst, alsDeutschland sich - immer unter dem Schutz und mitder Zustimmung Englands - miltärisch wieder starkgemacht hatte und man muß hinzufügen, daß sie durchdie andere hätte korrigiert werden können, daß dieOesterreicher kein deutscher Stamm wie die Pommernoder Sachsen waren, daß Oesterreich eine reizvoll ge-mischte Sonderkultur mit menschlichen Sonderaufgabendarstellte und daß die - natürlich in den abstoßendstenFormen, unter infamsten Begleitumständen sich voll-ziehende - Denaturierung Wiens zur deutschen Provinz-

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